Diskussion in Wittenberg – Strategien gegen Populismus

Gestern war ich auf Einladung des Eine Welt Netzwerks Sachsen-Anhalt zu Besuch in Wittenberg. Es ging um Strategien gegen Populismus und Menschenrechtsverletzungen. Und eigentlich ist genau das der richtige Rahmen. Denn in vielen Ländern dieser Welt hat man Erfahrungen gesammelt, von denen Deutschland lernen kann:

Wie umgehen mit Hass und Ausgrenzung – und vor Allem wie kann man das Rad auch wieder zurück drehen?
Wie umgehen mit Vielfalt und daraus resultierenden Konflikten – und was passiert wenn man das nicht anpackt?
Wie schnell eskaliert eine „Wir gegen Die“ Rhetorik – und wie schwer kommt man da wieder raus?

Das war lange meine Arbeit im Ausland. Und auf einmal sehe ich die gleichen Tendenzen hier bei uns. In meinem Lichtenberg. Und in vielen Regionen in ganz Deutschland.

Was dagegen hilft? Darüber habe ich zusammen mit Christine Böckmann gesprochen, die in Magdeburg seit 16 Jahren Anti-Rassismus Arbeit macht, bei Miteinander e.V.. Solidarität. Patenschaften. Austausch. Konsequentes Aufstehen gegen Ausgrenzung und Hass. Auch wenn man mal so garkeine Bock drauf hat. Menschen begleiten auf ihren Wegen durch Ämter und Politik. Zeigen, wie man Dinge verändern kann. Das Internet zurück erobern. Ermutigen. Nicht einfach. Anstrengend. Aber bitter notwendig.

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