Vorbeugen ist besser – Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau

Gerade werden die Bundeswehrmandate heiß debattiert. Was aber tun wir dort, wo es kriselt, aber noch nicht knallt? In Algerien, wo der 81-jährige Präsident Bouteflika jederzeit tot umfallen könnte und dann ein Bürgerkrieg droht? In Tansania, wo wachsende politische Repression ein Anzeichen für eine kommende Krise sein könnte? Auf dem Balkan, wo alte Konflikte wieder aufflammen könnten? Keine Ahnung? So geht es leider viel zu vielen, auch im politischen Berlin.

Deswegen haben wir mal aufgeschrieben, was so gehen muss, in den nächsten 3,5 Jahren GroKo. Es braucht Geld, das für die frühe Reaktion ausgegeben werden muss – nicht nur für das Krisenmanagement. Es braucht bessere Frühwarnsysteme, Koordinierung zwischen den deutschen Ministerien und den Mitgliedsländern der EU, Druck aus Bundestag und Zivilgesellschaft und nicht zuletzt eine mediale Begleitberichterstattung, die die Relevanz von Krisenprävention deutlich macht.

Eine aktuelle Studie von Weltbank und Vereinten Nationen zeigt: Mehr Prävention würde nicht nur etliche Menschenleben retten. Die internationale Gemeinschaft würde auch jährlich zwischen fünf und 70 Milliarden US-Dollar sparen. Prävention lohnt sich – aber dafür muss man sie auch ernsthaft vorantreiben.

Für alle, die schon sehnsüchtig auf unseren neuen Artikel in der Frankfurter Rundschau gewartet haben – hier isser. Politikempfehlungen unterfüttert mit konkreten Beispielen, so gut das eben geht mit 4500 Zeichen.

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